Ein würdevoller Abschied – auch für unsere Hunde Teil 2

Nicht jeder kann den Gedanken ertragen, dass das geliebte Haustier seine letzte Ruhestätte in der Tierkörperverwertung findet. Auch ich kann dem nichts abgewinnen. Es gibt mittlerweile viele andere Wege seinen verstorbenen Liebling würdevoll zu bestatten. Diese sind aber leider oft mit enormen Kosten verbunden. Hier lohnt sich ein Preisvergleich auf jeden Fall...

Über den Tod zu sprechen, ist in unserer Kultur nach wie vor ein Tabu. Auch wenn es sich dabei um ein Tier handelt. Die Trauer eines Menschen um seinen treuen Weggefährten stößt oft auch in der näheren Umgebung auf völliges Unverständnis und fehlendes Mitgefühl. Ich weiß, dass es schnell und unerwartet sein kann, vielleicht muss ich aber auch die furchtbare Entscheidung treffen, einen meiner Hunde von seinem Leid zu erlösen. Was ich auch weiß: Ich werde mich zu diesem Zeitpunkt in einem völligen Ausnahmezustand befinden und keinen klaren Gedanken fassen können. Daher möchte ich auf diesen Augenblick des Verabschiedens so gut als möglich vorbereitet sein. Ich will dann keine Entscheidung treffen, die ich später bereue. 

 

Die Möglichkeiten einer würdevollen Bestattung für unsere Hunde sind mittlerweile sehr vielfältig. Viele Tierbestatter bieten neben den konventionellen Bestattungsmöglichkeiten auch Ascheanhänger oder Schmucksteine an. Auch die Abholung von zu Hause oder beim Tierarzt zählt zu den Serviceleistungen, die jedoch gesondert verrechnet werden. Auf jeden Fall sollte man Kosten vergleichen, da es oft eklatante Preisunterschiede bei den diversen Anbietern gibt.  

 

Einfache Einäscherung

Bei dieser Bestattungsmöglichkeit wird die Asche des verstorbenen Hundes in einer Gemeinschaftsurne beigesetzt. Der Besitzer kann seinen Hund jederzeit am Tierfriedhof besuchen. Die kostengünstigste Bestattung ist nach meinen Recherchen für einen Hund mit etwa 20 kg ab ca. 170,- Euro möglich.

 

Einzel-Einäscherung

Die Einzel-Einäscherung ist -so wie die Einfache Einäscherung- für viele Tierhalter eine würdevolle Alternative zur herkömmlichen Tierkörperbeseitigung. Die Asche des verstorbenen Lieblings kann in speziellen Urnen mit nach Hause genommen werden, oder aber in einem Urnengrab oder einer Urnenwand beigesetzt werden. Für einen Hund mit 20 kg bezahlt man für die Einäscherung ab ca. 250,-  Euro. Hinzu kommen noch die Kosten für eine Urne. Wer die Urne nicht zu Hause aufbewahren möchte, kann diese auch in einem Urnengrabe oder einer Urnenwand am Tierfriedhof platzieren. Hier sind die Preise so unterschiedlich wie die Anbieter. Für ein Urnengrab liegt die Miete pro Jahr ab ca.  50,- Euro. 

 

Gräber auf Tierfriedhöfen

Auch bei der Erdbestattung kann man zwischen einem Einzel- und einem Gemeinschaftsgrab, der kostengünstigeren Variante, wählen. Mittlerweile gibt es in der Steiermark den ersten Friedhof in Österreich, wo Mensch und Tier in einem gemeinsamen Urnengrab beigesetzt werden können. 

 

Auch wenn sich niemand wirklich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte: Wer gut vorbereitet ist, kann sich dann auf das Wesentliche konzentrieren, die Trauerarbeit.


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