Wien-Wahl 2015 - Neos beantworten 3 Fragen zum Thema Hund

Wien-Wahl 2015 - Neos beantworten 3 Fragen zum Thema Hund

Nach Bürgermeister Michael Häupl (Spitzenkandidat SPÖ), Manfred Juraczka (Spitzenkandidat ÖVP) und Barbara Huemer (Kandidatin zum Wiener Landtag und Gemeinderat) von den Grünen werden heute die NEOS beim Thema Hund in Wien zu Wort kommen. Was die NEOS zu den 3 Fragen von AbsolutHund.at zu sagen... 

haben, wird Walter Hatzenbichler, Spitzenkandidat zur Wiener Bezirksvertretung des 19. Bezirks und Kandidat zum Wiener Gemeinderat, beantworten.

 

1.   Hunde bzw. deren Halter sind ein nicht unbedeutender Wirtschaftsfaktor. Allein in Wien leben offiziell über 60.000 Hunde. Nach inoffiziellen Schätzungen sollen es insgesamt mehr als 100.000 sein. Mit einem guten Angebot kann man durchaus Menschen für sich gewinnen. Welches ist Ihres an die Wiener Hundehalter? 


NEOS will mehr Transparenz nach Wien bringen und mit dem roten Filz aufräumen. Die Freunderlwirtschaft der SPÖ macht selbst vor dem Tierschutz nicht halt. Um Ulli Simas „TierQuartier“ zu forcieren, wurde der Wiener Tierschutzverein bewusst finanziell ausgehungert. Dabei leistet der Tierschutzverein hervorragende Arbeit in der Betreuung und Vermittlung herrenloser Tiere, während im TierQuartier Unsummen versickern und fürs gleiche Geld weniger Tiere betreut werden. Ein weiteres Beispiel, wie private Initiativen ein wesentlich besseres und effizienteres Angebot bereitstellen, als die Stadt Wien. 


2.   Thema Hundesteuer: Neben Deutschland, Namibia und der Schweiz ist Österreich das einzige Land weltweit, das eine Hundesteuer einhebt. Allein in Wien wurde die jährliche Hundeabgabe 2012 von 43,60 Euro auf 72 Euro angehoben. Beim zweiten Hund steigt die Abgabe, die viele Hundebesitzer als Strafsteuer sehen, auf 105 Euro jährlich. Wie stehen Sie zu einer gänzlichen Abschaffung der Hundesteuer in Wien? 


NEOS spricht sich klar für die Abschaffung von Bagatellsteuern aus. Zur Konsolidierung des Budgets und zur Finanzierung einer Steuerentlastung vermissen wir massiv Maßnahmen im ausgabenseitigen Bereich, insbesondere was Maßnahmen zur Verwaltungsreform angeht. In diesem Sinne unterstützen wir auch das Anliegen zur Abschaffung der Hundesteuer, was auch die Tierfreunde in einer Aussendung Anfang des Jahres begrüßt haben: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150114_OTS0197/streichung-der-hundesteuer

 

 

3.   Wien gilt als hundefreundliche Stadt. Dennoch sind Hundehalter im täglichen Leben oft mit Einschränkungen bzw. Benachteiligungen konfrontiert. Hunde sind nicht überall willkommen: Sei es bei der Wohnungssuche mit Hund oder aber auch der Freizeitgestaltung. Die Politik kann hier selbstverständlich nur indirekt, beispielsweise mit Informationskampagnen einwirken. Welche Maßnahmen würden Sie setzen, um mit Vorurteilen aufzuräumen und die Akzeptanz von Hunden in Wien bzw. auch in der Gesellschaft zu erhöhen?


Generell funktioniert das Zusammenleben von Mensch und Hund in Wien recht gut. Es gibt aber einige Stellen in dieser Stadt, wo dem nicht so ist, oder wo keine entsprechenden Angebote wie z.B. Hundezonen für Hundehalter_innen bereitstehen. NEOS will die Bürger_innen bei der Gestaltung ihres Umfeldes wieder ins Boot holen und den Wünschen und Anliegen der lokalen Bevölkerung Gehör verschaffen. Auf unserer Beteiligungsplattform www.nextwien.at kann jeder und jede Vorschläge und Ideen für seine Umgebung einbringen – zum Beispiel wie die Situation für Hunde und ihre Besitzer_innen in einem Grätzel verbessert werden kann. So stellen wir uns eine offene Politik zum Mitmachen vor und so werden wir auch im Rathaus mit den Bürger_innen zusammenarbeiten. In Döbling setze ich mich aktiv für eine neue Hunde Zone in der Nähe der Endstation der Linie 38 ein.

 

Auch ich persönlich bin ein großer Hundefreund und kann es kaum erwarten meinen Hund wieder aus Kärnten zu mir zu holen!

 

Ich bedanke mich bei Walter Hatzenbichler.


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