Menschlichkeit vor Profit - Flug ACO85 landete für Hund

Die Welt der Hundeliebhaber hat einen neuen Helden: Ein Pilot der Fluggesellschaft Air Canada rettete seinem Fluggast auf vier Pfoten wahrscheinlich das Leben. Simba, eine französische Bulldogge war mit Herrchen von Tel Aviv nach Toronto unterwegs. Herrchen als Passagier in der Kabine und Simba... 

im Frachtraum. Als der Pilot Probleme beim Heizungssystem erkannte, wuchs die Sorge um seinen kleinen Passagier im Frachtraum. Nein, er flog nicht einfach weiter. Er legte einen Zwischenstopp in Frankfurt am Main ein. Mit dieser Maßnahme hat er Simba wahrscheinlich vor dem Erfrieren gerettet. Ein Happy End für Simba und das glückliche Herrchen, die anschließend mit einem anderen Flug ihre Reise fortsetzen konnten. 

 

Die Handlungsweise des Piloten, die der Fluglinie immerhin zusätzliche Treibstoff- und Landekosten in der Höhe von etwa 9.000 Euro verursacht hat, war meiner Ansicht nach mehr als vorbildlich. Er hat einfach menschlich gehandelt und ist seiner Verantwortung für das Leben ALLER Passagiere an Bord auch nachgekommen. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen bei solchen Entscheidungen mit Sicherheit auch die Qualitätsstandards der einzelnen Fluglinien. 

 

Als typisches Beispiel für Sparen am falschen Platz kann man die irische Fluglinie Ryanair nehmen. Der Zwischenfall ging zwar gut aus, hätte aber auch anders enden können. Gleich drei Piloten der Billigfluglinie sollen innerhalb weniger Minuten einen Notruf abgesetzt haben. Sie konnten ihren Zielflughafen wegen schwerer Gewitter nicht anfliegen und wollten auf einen anderen ausweichen. Laut Aussage der Piloten hatten sie dafür aber, auf Anordnung der Geschäftsleitung, zu wenig Sprit getankt. Wenig überraschend, dass die Fluglinie das anders sah... 


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