Flucht aus Syrien mit Hund

Die dramatischen Bilder von den Flüchtlingen aus Syrien gehen derzeit um die ganze Welt. Ein Bericht hat mich dabei ganz besonders berührt: Ein syrisches Paar nahm Johnny, einen Mischlingsrüden, mit auf die beschwerliche Reise in ein (hoffentlich) besseres Leben. Wenn Johnny während der vierwöchigen Flucht...

erschöpft war, wurde er einfach mit der Baby-Trage weiter transportiert. Trotz der sicher von Angst geprägten und beschwerlichen Flucht: Für die beiden kam nie in Frage, ihren Hund nicht mit zu nehmen. Ich finde es einfach toll, welche Strapazen diese Menschen auf sich genommen haben, um ihr geliebtes Haustier nicht in einem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land alleine zurück zu lassen. 


Wie viele Haustiere von flüchtenden Menschen sich selbst überlassen sind und nun qualvoll verhungern und verdursten, mag ich mir gar nicht vorstellen. Eines sollte man jedoch meiner Ansicht nach unbedingt vermeiden, die Trennung in gute, die ihre Hunde mitnehmen, und schlechte Menschen, die sie zurücklassen. Täglich mit dem eigenen Tod, oder jenem von Familienmitgliedern konfrontiert zu sein, ist und bleibt eine schreckliche Ausnahmesituation. Leider gibt es nicht immer für alles eine gute Lösung. Man kann nur hoffen, niemals vor so einer Entscheidung stehen zu müssen.


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Kommentare: 2
  • #1

    Susan Peterhans (Freitag, 11 September 2015 12:02)

    Das wäre das schrecklichste für mich die Trennung von meinem Hund

  • #2

    AbsolutHund.at (Freitag, 11 September 2015 13:21)

    ...das kann ich sehr gut verstehen, ich hänge auch total an meinen beiden.