Der Futterstreit

Der Futterstreit - AbsolutHund.at

Eines gleich vorweg: Ich füttere Pollux und Coco roh. Bevor ich zu Barfen begann, hatte ich zwei Hunde, die ständig krank waren. Barfen war für uns also ein Versuch, diesem Zustand schnellstmöglich zu entkommen. Für meine Hunde habe ich die richtige Entscheidung getroffen: Sie sind jetzt beide seit über 5 Monaten kein einziges Mal mehr krank gewesen. Doch das soll heute nicht unbedingt das Thema sein. Was mich schon länger beschäftigt, ist diese absolute Trennung in Gut und Böse was das Barfen, aber auch andere Fütterungsarten anbelangt. Wenn ich mir...


manchmal diverse Foren oder Kommentare zur Rohfütterung ansehe, sind die Guten, sprich die Barfer, meist in der Überzahl. Die bösen Dosen- oder Trockenfutterernährer wagen meist gar nicht, sich an den Diskussionen über das Barfen zu beteiligen. Ich verstehe das gut, denn wer will sich schon von teilweise militanten Barfern öffentlich an den Pranger stellen lassen. Umgekehrt verhält es sich natürlich nicht viel anders. Der kämpferische Trockenfutterverfechter wird vielleicht mit manchmal an den Haaren herbeigezogenen Argumenten die Rohfütterung verteufeln und der Dosenfan erzählt uns von den vielen möglichen Gefahren des Barfens für Hund und Mensch.

 

Persönlich würde ich mir von allen Seiten eine sachliche und konstruktive Diskussion mit Argumenten und Gegenargumenten wünschen. Möglichst ohne persönliche Anfeindungen. Barfen ist meiner Meinung nach keine Religion, die Menschen mit unterschiedlichen Ansichten in zwei Fronten spalten sollte. Das sollte eine unterschiedliche Religionszugehörigkeit übrigens sowieso nicht tun. Es ist, was es ist, eine Ernährungsform, für die wir Barfer uns entschieden haben. Nicht mehr und nicht weniger.    


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