Wenn Hunde zur Arbeit gehen

Teil 2

 

Ich habe das große Glück, dass ich viel von zu Hause aus arbeiten kann und Pollux und Coco sozusagen immer mit im Büro sind. Die meisten Hundebesitzer können ihre Hunde aber nicht mit zur Arbeit nehmen. In manchen Bereichen, wie beispielsweise bei Tätigkeiten in einem Labor oder im Lebensmittelbereich, durchaus verständlich. Aber es gibt genug Berufe, wo der Hund unter bestimmten Voraussetzungen keineswegs stören würde. Ganz im Gegenteil, ein Hund im Büro kann sich durchaus...

positiv auf das Betriebsklima und die Zufriedenheit der Mitarbeiter auswirken. Dies haben auch schon einige Unternehmen erkannt. Bis jetzt leider viel zu wenige. Warum sollten also Firmen ihren Angestellten erlauben, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen? Weil es sowohl dem Unternehmen als auch den Mitarbeitern einen enormen Mehrwert bringt.

 

Wenn der Hund mit darf - Mehrwert für die Mitarbeiter und das Unternehmen

Als Mitarbeiter hat man einige Vorteile, wenn man seinen Hund zur Arbeit mitnehmen darf. Man erfährt durch das Entgegenkommen seines Arbeitgebers nicht nur eine enorme Wertschätzung, man ist auch zufriedener und sehr wahrscheinlich im Alltag mit Hund um einiges weniger gestresst. Ein Beispiel: Der Hund war bereits den ganzen langen Arbeitstag alleine zu Hause und es fallen auch noch Überstunden an. Diese Situation sorgt für einen enormen Druck. Ich glaube auch nicht, dass in dem Fall eine hundertprozentige Konzentration auf die Arbeit gegeben ist. Davon hat niemand was, weder der Hundehalter noch die Firma. Abgesehen davon ist es auch für den Hund als Rudeltier eine Qual so lange alleine zu sein. Was hat der Arbeitgeber nun davon? Ich glaube, dass ein Hund positive Auswirkungen auf das gesamte Betriebsklima haben kann. Motivierte und zufriedene Mitarbeiter erbringen meist auch mehr Leistung und sind engagierter. Also auch für das Unternehmen ein klarer Gewinn.

 

Wenn der Hund mit darf – Gibt es Einschränkungen?

Auf jeden Fall sollte der Hund ruhig sein, also den Büroalltag nicht durcheinanderbringen. Denn das kann auch für Stress und schlechte Stimmung sorgen. Außerdem sollte der Vierbeiner stubenrein und geimpft sein. Wenn die Kollegen nichts dagegen haben, spricht eigentlich nichts dagegen, den Hund in den Büroalltag zu integrieren.

 

In Österreich und Deutschland besteht zwar kein rechtlicher Anspruch darauf, dass ein Hund mit zur Arbeit darf, aber vielleicht wächst ja die Zahl der Unternehmen, die ihre Mitarbeiter bei der Betreuung ihrer Vierbeiner unterstützen wollen und den klaren Vorteil für beide Seiten erkennen.


Zu Teil 1


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