Barfen - zurück zum Start

Barfen zurück zum Start - Futter - Hund - AbsolutHund.at

Die Mittwoch-Serie Teil 3

 

Meine Hunde zu barfen war rückwirkend gesehen die beste Entscheidung, die ich für sie treffen konnte. Wir drei sind nun nicht mehr jede Woche beim Tierarzt. Er hat seine ehemaligen Dauergäste schon seit Monaten nicht mehr gesehen. Das führe ich einzig und allein auf ihr gestärktes Immunsystem durch die Futterumstellung zurück.

 

Wenn man sich genauer mit dem Barfen... 

beschäftigt, merkt man sehr schnell, dass es sich um ein sehr komplexes Thema handelt. Es gehört mehr dazu, als seinem Hund einfach rohes Fleisch zu füttern. Nicht umsonst gibt es Menschen, die sich beruflich mit der Rohfütterung des Hundes auseinandersetzen.

 

Ich kämpfte mich also in meinen Anfängen durch eine Flut an Informationen und fühlte mich danach ehrlich gesagt nicht wirklich fit für einen Barf-Start. Je mehr ich mich mit der Sache beschäftigt habe, desto mehr Fragen tauchten auf: Welche Mengen brauchen meine Hunde überhaupt? Habe ich genügend Zeit für die Zubereitung und Platz zum Lagern? Wo kaufe ich das Futter? Welche Zusätze brauche ich neben Fleisch und Gemüse?

 

Information ist alles

Vorab habe ich mich einmal in die Thematik eingelesen. Meine Anfangslektüre war „Natural Dog Food“ von Susanne Reinerth. Ich schaue auch heute noch rein, wenn ich gewisse Dinge genauer wissen möchte. Für Barf-Starter ist „Natural Dog Food“ aber meiner Meinung nach nicht geeignet. Zu viele Informationen für den Anfang! Natürlich gibt es auch im Internet tausende Ratgeber zum Barfen. Da ich als Laie keine dieser Informationen wirklich überprüfen konnte, habe ich mich dann doch lieber auf eine erfahrene Ernährungsexpertin verlassen.

 

Das Barf-Seminar

Als zweiten Schritt habe ich ein Barf-Seminar für Anfänger besucht. Man ist unter Gleichgesinnten und kann sich prima austauschen. Der größte Vorteil ist aber, dass man einen wirklichen Experten bei der Hand hat. Man kann wichtige Fragen etc. gleich vor Ort abklären. Außerdem besteht meist auch die Möglichkeit, sich einen auf seinen Hund zugeschnittenen Futterplan erstellen zu lassen. Damit ist man dann wirklich auf der sicheren Seite.

 

Mein Fazit zum Barfen: Man sollte keine Wissenschaft daraus machen, sich jedoch am Anfang bei der Futterzusammenstellung professionelle Hilfe holen. Vor allem bei einem kranken oder allergischen Hund ist es meiner Ansicht nach essentiell, einen dem Barfen aufgeschlossenen Tierarzt oder Ernährungsexperten hinzu zu ziehen.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0